Mini-München - Die Spielstadt für Kinder und Jugendliche | Start
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Titel MiMü Doku 2014

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Mini-München
Mini-München 2016

Thema Sicherheit in Mini-München

Informationen für Eltern und alle erwachsene Besucher von Mini-München, für die Betreuer und Begleiter der angemeldeten Gruppen und für die Kinder und Jugendlichen

Die Münchner Polizei schätzt Mini-München als sichere Veranstaltung ein und hat keine Bedenken gegen die Durchführung der 18. Spielstadt Mini-München vom 1.-19 August 2016. Diese Einschätzung ist aktuell vom 26.7.2016.

Als Veranstalter von Mini-München teilen wir diese Einschätzung.
Zum besseren Verständnis der Gesamtsituation in und um Mini-München finden Sie nachfolgend ein paar wichtige Informationen und Anmerkungen.

Neben der inhaltlichen Ausgestaltung des Projektes und der Durchführung im Team mit pädagogisch erfahrenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gilt seit jeher unsere besondere Aufmerksamkeit auch der sicheren Ausgestaltung der Veranstaltung. Dazu gibt es umfangreiche Handlungsanweisungen zu allen sicherheitsrelevanten Fragen und Abläufen rund um die Spielstadt Mini-München. Diese sind mit den Genehmigungsbehörden abgestimmt, sind allen Mitarbeitern bekannt und liegen bzw. hängen in Auszügen in den Einrichtungen der Spielstadt aus.

Für die Sicherheit der Kinder und Jugendlichen in Mini-München sorgen in diesem Jahr bis zu 250 geschulte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Vorlage eines erweiterten Führungszeugnisses für die Honorarkräfte ist bei der Veranstaltung Mini-München schon seit längerem Standard.

Die Münchner Polizei (PI 47) unterhält in Mini-München eine eigene Polizeidienststelle und ist täglich mit vier Beamten vor Ort.

Die Menge der aktiv am Spiel teilnehmenden Kinder und Jugendlichen ist über den Tag verteilt auf max. 2500 Personen begrenzt. Diese Begrenzung wird über die Ausgabe der Mitspielpässe und Tagesbändchen über den Tag gesteuert.
Informationen darüber, ob die Obergrenze erfüllt ist, finden sich jeweils zeitnah auf der Homepage und können unter der Hotline 0160-92750696 abgerufen werden.

Mini-München ist eine Stadt für Kinder, die von Erwachsenen in den Innenbereichen nur mit einem Visum besucht werden kann. Dieses Visum wird in diesem Jahr erstmals nur an Eltern, Großeltern oder Verwandte ausgegeben, die nachweislich mit (ihren) Kindern vor Ort sind. Die Visumpflicht gilt über den gesamten Veranstaltungszeitraum (10-17 Uhr). Nachdem alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an ihren Namenschildern, akkreditierte Pressevertreter und angemeldete Gäste an speziellen Halsbändern erkennbar sind, fallen Erwachsene die keine offizielle Zugangsberechtigung haben relativ schnell auf und werden aktiv angesprochen.
Zudem werden bei den Erwachsenen seitens der Polizei und Ordnungskräfte in diesem Jahr punktuelle Taschen- und Rucksackkontrollen durchgeführt.
Für beide Maßnahmen bitten wir um Ihr Verständnis.

Mini-München ist für Kinder und Jugendliche ein offenes und kostenfreies Angebot, dass ohne Anmeldung besucht und auch jederzeit wieder verlassen werden kann.
Diesem Sachverhalt eines offenen Programms entsprechend, können die pädagogischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch keine persönlichen Betreuungsaufgaben für einzelne Kinder übernehmen, die über die allgemeine Aufsichts- und Verkehrssicherungspflicht hinausgehen.

Für Eltern, die ihre Kinder nach Mini-München begleiten und in der Nähe bleiben wollen, gibt es einen eigenen Aufenthaltsbereich inkl. „Eltern-Café“ innerhalb des Veranstaltungsgeländes.

Wir freuen uns auf die 18. Spielstadt Mini-München und stehen für Ihre Rückfragen jederzeit gerne zur Verfügung

Ihr Mini-München-Team von Kultur & Spielraum e.V.

Mini-München findet heuer zum 18. Mal statt und dauert vom 1. bis 19. August 2016. Die Spielstadt ist in der Zenith-Halle, dem benachbarten „Kesselhaus“, dem neuen „Kohlebunker“ und auf den großen Außenflächen untergebracht.
Mini-München ist geöffnet Montag bis Freitag, täglich von 10.00–17.00 Uhr. Alle Kinder und Jugendlichen von sieben–15 Jahren können kostenlos an der Spielstadt teilnehmen. Erwachsene Besucherinnen und Besucher und Eltern sind als Gäste willkommen, dürfen sich aber nicht in das Spiel einmischen. Für die Erwachsenen gibt es ein Elternvisum.
An manchen Tagen kommen besonders viele Besucher*innen nach Mini-München. Mitspielen können von daher nur die Kinder, die ein Tagesbändchen (täglich 2500) erhalten. Die Ausgabe erfolgt täglich ab 9.30, um 12.00 und um 14.00 Uhr.

Mini-München – die kleine Stadt in der großen

Die Spielstadt Mini-München ist Münchens größtes Ferienangebot. Einfache Regeln und ein eigens inszenierter Stadt- und Spielraum setzen über drei Wochen ein differenziertes Spielgeschehen in Gang, das von Kindern und Jugendlichen zwischen 7 und 15 Jahren aufrecht erhalten wird. Erwachsene, Pädagog*innen, Künstler*innen und Handwerker*innen vermitteln Anregungen und Hilfestellungen und spielen mit. Das Mitmachen ist freiwillig. Über Anfang und Ende des Spiels und wie sie mitspielen, entscheiden die Kinder selbst. Sie sind die Akteure in ihrer Stadt, die sie mitgestalten, in der sie arbeiten und studieren, Geld verdienen, konsumieren und kommunizieren, Spaß haben, spielen und lernen.

Stadt als Thema und Inszenierung

Die große Stadt liefert als Modell die vielfältigen Themen und Inhalte des Programms. Die Inszenierung der Spielstadt greift diese Vorgaben als je eigene Einrichtungen auf: Rathaus, Handwerksbetriebe, Universität, Bank, Arbeitsamt, Kunstakademie, Theater, Kino, Radio, Zeitung, Fernsehen, Markt und Gasthaus, Bushaltestellen, Gärtnerei, Müllabfuhr und Bauhof, Straßen und Plätze, Botschaften und viele andere mehr, 68 verschiedene Einrichtungen
waren es 2014. Die Kinder übernehmen die Spielrollen und regulieren die Dynamik ihrer Vollzüge sowie der Beziehungen untereinander: Sie werden Bürgermeister*in, Gärtner*in, Taxifahrer*in, Journalist*in, Hochschullehrer*in und so weiter. Wie in der großen Stadt behandeln die Kinder in der Spielstadt politische, soziale und wirtschaftliche Fragen, organisieren Wahlen und Märkte, mehrsprachige Beschilderungen, Versammlungen, Feste oder Müllsammelaktionen.

Diesjährige Schwerpunkte in Mini-München

Mini-München ist für drei Wochen das „Stadtzentrum“ für die Kinder und Jugendlichen aus dem realen Stadtteil Freimann. Sie arbeiten an einer eigenen Ausstellung über ihren Stadtteil, die in Mini-München gezeigt wird und bereichern die Kunstsammlung der spielstadteigenen „Sammlung Kessel“. Das Botschaftsgebäude Mini-Münchens wird 2016 von Kindern aus Indien, Japan und aus verschiedenen europäischen Kinderstädten gestaltet. Umgekehrt werden Kinder aus Mini-München nach Luxemburg reisen. Groß geschrieben ist 2016 das Thema Klimaschutz, umgesetzt beispielsweise mit einem Repair-Café, einem Wertstoffhof und einem eigenen Forschungsinstitut. Mini-Münchens Filmstudios werden 2016 ausgebaut und – wenn alles gut geht – verstärkt durch ein Team junger Animationsfilm-Künstler*innen aus Kairo. Das Münchner Stadtmuseum hilft tatkräftig beim Aufbau eines Mini-Münchner Stadtmuseums.

Zahlen und Fakten zu Mini-München 2014

  • 14.308 ausgegebene Ausweise
  • 3854 Einzelvisa für Erwachsene
  • 936 neue eingeschriebene Vollbürger
  • 65 vom Stadtrat ernannte Ehrenbürger
  • 164 Gerichtsverhandlungen
  • 103.867 geleistete Arbeitsstunden
  • 10.997 gezeichnete Aktien
  • 88 Heiraten
  • 11 Scheidungen
  • 3.600 liebevoll zubereitete Essensportionen im Gasthaus „Zur Fetten Sau“
  • 6.000 Milchshakes aus der Milch-Bar
  • 3.750 gebackene Brezen, 3.000 Semmeln und 780 Brote aus der Bäckerei
  • 4.000 Blumen und Pflanzen aus der Gärtnerei
  • 13.550 MiMüs: Kontostand der Spielstadt Mini-München am letzten Tag
  • 356 liegengebliebene Fundsachen

Die Spielstadt für Ausserirdische

Wie funktioniert eigentlich Mini-München?