Mini-München - Die Spielstadt für Kinder und Jugendliche | Spielregeln
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Der Vollbürgerausweis!

Mini-München

Die Spielregeln von Mini-München

Mini-München ist eine Stadt der Kinder, in der es zum Teil wie in einer richtigen Stadt zugeht. Die Stadt wird von Kindern und Jugendlichen unter Mitwirkung von Erwachsenen betrieben und verwaltet. Grundlage dazu sind die Mini-München-Spielregeln.

1. Der Start

Neue Mitspieler*innen zwischen 7 und 15 Jahren bekommen im Eingangsbereich von Mini-München ihren Mitspielausweis. Damit ist man Bürgerin oder Bürger von Mini-München, kann arbeiten, studieren und Vollbürgerin oder Vollbürger werden.

Der Mitspielausweis ist ein persönliches Dokument. Bei Verlust fällt eine Gebühr für den Ersatzausweis an.

2. Arbeiten und Geld verdienen

Die Arbeitsplätze werden im Arbeitsamt von Mini-München und von 10.00 bis 11.00 Uhr direkt in den Betrieben vergeben.
Wer eine Arbeitskarte erhalten hat, geht zur angegebenen Einrichtung und nimmt seine Beschäftigung auf. Die Arbeitszeit sollte mindestens eine Stunde dauern.
Nach Beendigung der Arbeit erhält man einen Lohnzettel, den man zusammen mit der Arbeitskarte in der Bank innerhalb einer halben Stunde gegen MiMüs einlösen kann.
Lohnzettel, die älter als eine halbe Stunde sind, verlieren ihre Gültigkeit.
Der Handel mit Arbeitskarten ist strengstens verboten.

Die Währung von Mini-München heißt MiMü und die Geldscheine 2016 sind neu gestaltet. Die MiMüs der Vorjahre haben keine Gültigkeit mehr.

Für eine Stunde Arbeit gibt es fünf MiMüs, ein MiMü wird davon als Stadtsteuer einbehalten. Geldgewinne und Geldschenkungen müssen beim Stadtgericht angemeldet, versteuert und im Mitspielausweis eingetragen werden.

3. Studieren und lehren

An der Hochschule kann man studieren oder selber Vorlesungen halten. Das Studium wird wie Arbeit bezahlt: Die Hochschule bietet Vorlesungen und Kurse an. An der Hochschule kann man auch als Professorin und Professor arbeiten.

4. Vollbürgerschaft

Die Vollbürgerschaft braucht man um zu wählen und gewählt zu werden, sich selbständig zu machen, ein eigenes Geschäft zu eröffnen, Grundstücke zu kaufen, den Führerschein zu machen und um bestimmte Berufe ergreifen zu können.
Wer vier Stunden Arbeit, vier Stunden Studium in seinen Stadtausweis eingetragen und eine Reihe weiterer Anforderungen erfüllt hat, kann im Rathaus die Vollbürgerschaft beantragen.
Im Bürgerbüro erhält man nach bestandener Prüfung einen Vollbürgerausweis. Vollbürgerschaften aus den Vorjahren behalten ihre Gültigkeit.

5. Wahlen und Stadtpolitik

Wahlen für den Stadtrat und das Amt der Oberbürgermeisterin/ des Oberbürgermeisters finden jede Woche statt. Der Stadtrat und die Oberbürgermeisterin/ der Oberbürgermeister führen die Geschäfte der Stadt. Umfang und Ablauf der Wahl sind in der Wahlordnung geregelt.

Die Bürger*innenversammlung ist das Gremium, das Gesetze und neue Regeln von Mini-München beschließt und auch wieder ändern kann. Die Bürger*innenversammlung wird vom Rathaus einberufen und vorbereitet. Eine Bürger*innenversammlung kann auch von den Bürger*innen einberufen werden, wenn dafür mindestens 50 Unterschriften gesammelt werden.

6. Betriebe und Geschäfte

In Mini-München gibt es neben den städtischen auch private Betriebe. Wer ein eigenes Geschäft oder Dienstleistungsunternehmen eröffnen will, muss seinen Betrieb beim Gewerbeamt anmelden. Voraussetzung für den Erhalt einer Gewerbeerlaubnis ist die Vollbürgerschaft sowie verfügbare Gewerbeflächen.

7. Bürgerpflichten und Regelverstöße

Mini-München lebt von seinen Bürgerinnen und Bürgern und deren aktiver Beteiligung. Jede Bürgerin und jeder Bürger ist auch für den friedlichen Verlauf der Spielstadt verantwortlich. Die älteren und erfahrenen Bürgerinnen und Bürger übernehmen Verantwortung für die jüngeren und neuen Spielstadtbesucher.
Gewalttätigkeiten und Diebstähle werden sofort geahndet. Verstöße gegen die Spielregeln kommen vor das Stadtgericht. Die Gefährdung des ordnungsgemäßen Ablaufs von Mini-München kann ein Spielstadtverbot zur Folge haben.

8. Weitere Regelungen und Verordnungen

Für den Betrieb der Spielstadt und der einzelnen Einrichtungen sind noch weitere Regelungen und Verordnungen wichtig: eine Handwerksordnung, eine Bau- und Grundstücksordnung, Regeln für das Studium, Regeln für die Führerscheinprüfung und allgemeine Verkehrsregeln. Es gibt auch ein Grundgesetz und eine Strafprozessordnung.
Alle Regeln, Verordnungen und Gesetze können in den zuständigen Einrichtungen und im Rathaus eingesehen werden.

9. Wer Regeln aufstellt, kann sie auch verändern

Auch Gutes und Bewährtes kann man besser machen und deswegen können auch diese Regeln ergänzt und verändert werden.
Voraussetzung dafür ist ein Mehrheitsbeschluss in der Bürger*innenversammlung.

Der Veranstalter von Mini-München
Kultur & Spielraum e.V.
München 2016